Willkommen in Flußbach

Willkommen in Flußbach – so richtig zum Aufatmen

Der Beschluss des Ortsgemeinderates, vom Frühjahr 2015, „Begrüßungsschilder“ aufzustellen, wurde nun endlich umgesetzt. An letzten Finessen wurde noch gefeilt, jetzt sind sie fertiggestellt.

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Fragen nach Standorten, eine zwingend erforderliche Genehmigung durch den Landesbetrieb Mobilität sowie eine Förderanfrage  über das Programm „RWE Aktiv vor Ort“ hatten eine Verwirklichung, „Begrüßungsschilder“ aufzustellen, zeitlich verzögert. Ortsbürgermeister Hans Josef Drees nutzte diese Zeit zur Detailplanung und Vorstellung eines Entwurfes, unterstützt vom 1. Beigeordneten Manfred Schmitt, durch zwei aus dessen Zeichenstift entstammten Ortsmotiven. Antike Gussrohre unter einer geschwungenen Dachabdeckung aus Kupferblech tragen die sehr ansprechend wirkenden Willkommensschilder der Ortsgemeinde Flußbach.

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Es besteht nun für die Gemeinde sowie die Flußbacher Vereine die Möglichkeit, Feiern und Festveranstaltungen auf den Begrüßungsschildern anzukündigen. Dies wird durch Vorrichtung für ein Zusatzschild, auf dem dann Veranstaltungen und Termine vermerkt sind, ermöglicht. An allen anderen Tagen werden die gute Luft und das angenehme Klima in der Gemeinde umworben, und zwar mit der auf der offiziellen Internetseite von Flußbach bereits bewährten Formel: Flußbach – so richtig zum Aufatmen.

Beigefügte Abbildungen zeigen Gemeindearbeiter Guido Lutz bei den letzten Feinarbeiten, dem Anbringen der Zusatzschilder an den beiden Standorten „Unter der Linde“ und „Am Bouleplatz“.

Kriegerehrenmal in neuem Kleid

Flußbacher Ehrenmal komplett saniert

Das Kriegerehrenmal nach seiner Sanierung im Oktober 2016

“An bevorzugter Stelle in der Dorfmitte steht auf gestuftem Sockel ein mächtiger, aus Natursteinplatten gefügter Kubus, darauf die Statue des Erzengels Michael. An der Vorderseite trägt eine Tafel die Namen und Daten der Opfer beider Weltkriege.”   *)

Entworfen wurde das Ehrenmal von Herrn Reg.-Baumeister Stahl aus Düsseldorf, hervorgegangen aus dem Atelier des Bildhauers Simon aus Köln, einem gebürtigen Bernkasteler. Auf einem wuchtigen Sockel, der auf beiden Seiten sinnig verziert ist, vorne die Platte mit den Namen der Gefallenen in beiden Weltkriegen, liegt eine mit Eichenlaub umrandete Platte, worauf sich die Statue des Erzengels Michael auf einem Sockel erhebt.

Flußbacher Ehrenmal 1924 (Bild aus der Sammlung von K. H. Schmitz)Flußbacher Ehrenmal 1924 (Bild aus der Sammlung von K. H. Schmitz)

Am Sonntag, dem 17. August 1924, war die feierliche Einweihung des Kriegerehrenmales in einem Gedächtnisamt am Vormittag und dem eigentlichen Festakt am Nachmittag, mit vielen geladenen und auswärtigen Gästen.

Kriegerdenkmal 2010Das Kriegerehrenmal vor der Sanierung; aufgrund der Baumaßnahmen zur Dorferneuerung kam das Niveau der Straße höher. (Foto: Josef Schwind, 2010)

Über 90 Jahre Vergangenheit haben doch sehr an dem stabilen Denkmal genagt. So hat sich dieser Tage Josef Gehentges in Absprache mit der Gemeindeverwaltung für eine komplette Sanierung angeboten, die Arbeiten in eigener Regie kostendeckend auszuführen.

Nun steht unser Ehrenmal in einem neuen Kleid da, eine gelungene Ausführung, sie zeichnet Fähigkeiten von Josef Gehentges für solche Werke aus, wie auch das schöne Kreuz an unserem Kircheneingang, dem Wiederaufbau des Muttergottesbildes „Bildchen im Neuenweg“, den ausgeführten Reparaturarbeiten am „Kalerkreuz“, um weitere seiner Arbeiten aufzuzählen.

Ortsbürgermeister Hans Josef Drees, sprach ihm deshalb seinen herzlichen Dank für sein umfangreiches, ehrenamtliches Wirken und die Materialspende aus, ein Dank gilt aber auch allen die Josef Gehentges zugearbeitet und mitgeholfen haben, ebenso auch ein Dank gilt denjenigen, die sich um die jährliche Pflanzung und Sauberkeit um das Ehrenmal kümmern.

*)     Quelle: Manfred Kels, Denkmalprojekt, 2015

Die Namen der Gefallenen beider Weltkriege finden Sie auf folgender Datei:
Namen der Gefallenen beider Weltkriege