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Festakt in Flußbach

Mehrzweckraum im Bürgerhaus feierlich eingeweiht

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Neben vielen Bürgerinnen und Bürgern, konnte Ortsbürgermeister Hans Josef Drees, Beigeordnete und Ratsmitglieder, sowie die Vorsitzenden der örtlichen Vereine und Gäste aus Nah und Fern begrüßen. Besondere Grüße galten  Herrn Verbandsbürgermeister Marcus Heintel, sowie Herrn Pater Uwe Barzen, der die kirchliche Segnung vornahm. Herzliche Willkommensgrüße gingen auch an die Chorgemeinschaft aus Hasborn und Flußbach, die mit musikalischer Begleitung ihres Liedgutes, unter Leitung von Bernd Oster, die Einweihung begleitet haben. Für das leibliche Wohl war zur Einweihungsfeierlichkeit durch die örtlichen Vereine bestens gesorgt.

Gut Ding will Weile haben – eigentlich heißt es so – doch in Flußbach geht es auch schon mal etwas schneller: Nach einer super-kurzen Umbauphase des Bürgerhauses Flußbach, ist der lang ersehnte Wunsch nach Räumlichkeiten, die modernen Ansprüchen genügen, endlich Wahrheit geworden.

Funktionale, vielzweckmäßige Ausstattung mit innovativer Technik sind die Schlagworte heutiger Zeit. Diese Kriterien mit der Bausubstanz in Einklang zu bringen, war die anspruchsvolle Aufgabe, der man sich stellte. Die erfolgreich abgeschlossenen Umbaumaßnahmen im Untergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses, basierend auf einer Planung mit neuem, raffinierterem Zuschnitt der Grundfläche, ermöglicht es nun fortan den Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere den örtlichen Vereinen, in einem modernen Mehrzweckraum mit Küche und Theke „feste zu feiern“.

In der Historie wurden Maßnahmen der Ortsgemeinde, die der Allgemeinheit und auch den Vereinen dienten, dadurch unterstützt, dass Bürger, wie auch die Vereine Flußbachs, tatkräftig ihre Unterstützung einbrachten. Mittels solcher Eigenleistungen wurden Maßnahmen umgesetzt, die bezüglich des Haushalts einer kleinen Gemeinde, wie Flußbach es nun mal ist, einfach nicht wahr zu machen wären: „Finanziell waren wir gemäß Haushaltsbeschluss sehr eingeschränkt“, so Ortsbürgermeister Hans Josef Drees.

Da die Ausführungen in den einzelnen Gewerken nur wenig Spielraum für Eigenleistungen zuließen und entlastende Muskelkräfte zahlreicher Helferinnen und Helfer nur in geringem Umfang einzuplanen waren, wandte sich Ortsbürgermeister Hans Josef Drees zunächst an die örtlichen Vereine mit der Bitte zur finanziellen Unterstützung, um das Projekt nicht unvollendet stehen zu lassen: So konnte die Vorsitzende des Vereinsringes, Frau Jutta Badry einen Scheck in Höhe von 3.400,00 EUR als finanzielle Hilfe an OB Hans Josef Drees überreichen. Auch die vom Ortsbürgermeister Drees ins Leben gerufene Bausteinaktion erbrachte bisher eine weitere finanzielle Hilfe in Höhe von über 2.000,00 EUR.

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In seiner Laudatio würdigte Ortsbürgermeister Hans Josef Drees die vielen Stunden an Eigenleistung durch Einzelpersonen, die Geldspenden des Vereinsrings und die Bausteinspenden von Bürgerinnen und Bürgern mit den Worten: „Es bewegt mich am stärksten die Tatsache, dass dieses Bauwerk einesteils der freiwilligen Selbsthilfe unserer Gemeindeeinwohner zu verdanken ist.“

Ein besonderes Spenden-Highlight konnte Ortsbürgermeister Hans Josef Drees noch quasi auf der Zielgeraden verkünden: Die „Flußbacher Jugendgruppe“, die in all den Jahren den Fronleichnams-Altar aufstellte, hat in diesem Jahre ihre ehrenvolle Aufgabe beendet. Ihre Arbeit wurde in den vergangenen Jahren mit einem entsprechenden Anerkennungs-Obolus durch die Gemeinde bedacht. Als Initiatorin der Gruppe hat Carmen Haier aus noch unverbrauchten Mitteln, ein 30teiliges Kaffee- und Essgeschirr speziell für diese Räumlichkeit gespendet.

Die offizielle Übergabe der Räumlichkeiten nahm Ortsbürgermeister Hans Josef Drees mit den nachfolgenden Worten vor:

„Ein Haus wie dieses,
das mitten im Leben der Dorfgemeinschaft steht,
möge der jetzigen und jeder nachfolgenden Generation
gesellschaftliche Freude bereiten
und ein  Haus des Segens sein.

Ich darf jetzt die Räumlichkeit,
unseren neuen, schönen Mehrzweckraum,
mit Küche und integrierter Theke,
hiermit offiziell zur Nutzung für
unsere Bürgerinnen, Bürger und Vereine übergeben.“

Den Richtspruch zum Umbau sprach Lina Maas mit den Worten:

„Hebt das Glas auf diese Räumlichkeit,
sie wird hiermit eingeweiht
und soll stehen bis in alle Ewigkeit.
Gott beschütze dieses Haus und alle,
die dort gehen ein und aus.“

Verbandsbürgermeister Marcus Heintel, der, durch verschiedene Besuche in den letzten Monaten, stets über den jeweiligen Baufortschritt informiert war, lobte die Initiative zu diesem gelungenen Bauwerk. Er sprach Dankesworte an alle, die durch körperliche und finanzielle Hilfe einen Beitrag geleistet haben.

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Auch in seinen einleitenden Worten spiegelten sich die vorgenannten Verse wider, bevor Pater Uwe Barzen den Segen Gottes auf dieses Haus erbat.

Fazit nach den darauf noch folgenden, geselligen Stunden mit Kaffee und Kuchen, leckeren Bissen vom Grill und erfrischendem Nass vom Getränkestand: Alles in Allem, eine schöne Einweihungsfeierlichkeit und ein gelungenes Objekt zur Freude und Geselligkeit für alle Dorfbewohner von Flußbach und eine bedeutsame Investition für nachfolgende Generationen.

„Haus der kleinen Forscher“ in Flußbach

Sommerfest der Familien- KiTa „Arche Noah“

Unter dem Motto „Tüfteln, Staunen, was entdecken – unsere Sinne mit Wasser wecken!“ fand am Sonntag, dem 25.06.2017, ein großes Sommerfest in unserer KiTa statt.

Nach der offiziellen Eröffnung durch unseren Ortsbürgermeister Herrn Drees, erklärende Worte zum „Haus der kleinen Forscher“ von Katja Ramadan und Grußworte des ersten Beigeordneten der VG Traben- Trarbach Herrn Greis,  trugen die Kinder ein einstudiertes Spiellied vom „musikalischen Wasserhahn“ vor. Sie hatten lange fleißig geprobt und ernteten dafür viel Applaus.

Ein besonderes Highlight dieses Festes war die Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“, einem Projekt zur Förderung im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. „Überreicht wurde die offizielle Plakette von der Netzwerkkoordinatorin der Stadt Trier, Dr. Caroline Thielen- Reffgen. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Stefanie Simons und die zuständige Fachkraft Katharina Ramadan, nahmen die Plakette mit Freude entgegen.“

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„Eindrucksvoll zeigten schon die Kleinsten den begeisterten Eltern, wie sie in der KiTa forschen und was sie alles gelernt haben. Das Thema „Wasser“ war in den letzten Monaten Forschungsgegenstand. Stolz präsentierten Sie auf dem Sommerfest die selbstgebaute „Kläranlage“ und konnten zielsicher den anwesenden Gästen erklären, wie das Wasser in der Kläranlage sauber wird. „ (s. offizielle Pressemitteilung der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“)

Alle hatten im Anschluss die Möglichkeit, sich in der Turnhalle konkret über das „Haus der kleinen Forscher“ zu informieren und verschiedene Experimente zum Thema selbst auszuprobieren. Im Anschluss konnten unsere Sinne mit verschiedenen Wasserspielen für die ganze Familie geweckt werden. Gemeinsam mit vielen Eltern, Geschwistern, Verwandten und Interessierten verbrachten wir einen tollen Nachmittag rund ums Thema „Wasser“.

Wir bedanken uns auch auf diesem Wege nochmal bei allen Helfern, besonders beim Elternausschuss, Förderverein, den großen Kindern fürs Helfen bei den Wasserspielen und Marie fürs Fotografieren.  Ihr alle habt zum Gelingen des Festes beigetragen.

Kinder und das Team der Familien- KiTa „Arche Noah“

Ratschen, Klappern und Rappeln

1-P1110462-001Die Klapperkinder von Flußbach geben seit heute wieder im Dorf den Takt an.

“Wir sind die COOLsten!”

Heute am frühen Abend nahmen die Flußbacher Klapperkinder, sie bezeichnen sich selbst als “die COOLsten”, ihre Klappertätigkeit auf. Ihnen obliegt es, für den Rest der Karwoche, den Flußbacher Bürgerinnen und Bürgern anzuzeigen, was die Uhr geschlagen hat.

An Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag eilen sie mit Ihren „Klappern“ durch die Straßen und Gassen des Dorfes und erinnern an die Gebets- und die Gottesdienstzeiten. Damit folgen sie einer Tradition, die ihre Mütter und Väter schon pflegten. Stolz zeigen sie ihre Geräuschwerkzeuge vor: Das Schönste, das Neuste, das Kleinste, das Lauteste, das Größte und das Älteste – mit dem schon der Opa, damals als Kind, zu klappern pflegte.

Sie führen eine Anwesenheitsliste, alles wird korrekt notiert. Wer wann dabei war, ist bedeutsam, wenn später gerecht geteilt werden soll. Nämlich am Nachmittag des Karsamstag, wenn die „Flußbacher Klapperer“ mit einer Gelddose, Körben und einem Bollerwagen von Haus zu Haus ziehen und ihren „Klapperlohn“ bestehend aus Geld, Süßigkeiten und Ostereiern einsammeln.

Klappern ist ein alter Brauch: Vom Gloria der Messfeier am Abend des Gründonnerstags bis zum Gloria in der Osternacht schweigen noch heute in allen katholischen Kirchen die Glocken, aus Trauer um das Leiden und Sterben Jesu Christi. Die Kirchenglocken waren früher für die Menschen der wichtigste Zeit-Anzeiger. Als Ersatz hierfür wurde an den Kartagen geklappert.