KiTa – Feuerwehrprojekt

Feuerwehrprojekt  der Familienkita Arche Noah April / Mai 2022

Nach zweijähriger Pause war es endlich nochmal soweit und der Besuch der Feuerwehr war geplant! Die 4 bis 6 Jährigen durften am 2. Mai 2022 die Feuerwehr in Flussbach besuchen .

Im Vorfeld trafen sich die Kinder in der Turnhalle und lernten einiges was mit Feuer zu tun hat und ebenso die Aufgaben der Feuerwehr kennen.  Sie durften  Feuer mit allen Sinnen wahrnehmen. Riechen, hören, sehen und auch fühlen.

Gemeinsam erarbeiteten wir die Gefahren und den Umgang mit Feuer. Wir stellten besonders die Regeln heraus , wie  zum Beispiel keinen Spaß mit Feuer zu machen oder das man Feuer nie unbeaufsichtigt lassen darf und das Kinder nie alleine Feuer machen dürfen.

Den Kindern sollte die Angst genommen werden , jedoch gleichzeitig  für die Gefahren, die bei Feuer entstehen sensibilisiert werden. Gemeinsam mit der Erzieherin durften sie ein Streichholz anzünden und eine Kerze entzünden. Wir betrachteten ganz genau die schöne Kerzenflamme und malten sie im Anschluss auf Papier.

Auch die Aufgaben und die Ausrüstung der Feuerwehr waren ein großes Thema.

Im Zuge des Projekts entstand eine „Feuertür“ mit all unseren gesammelten Erkenntnissen, Fotos und den gemalten Flammen. Wir gestalteten auch in einer Gemeinschaftsaktion aus Kartons und Farbe 7 kleine „Einsatzwagen“ .

Ein großes Thema war auch die 112, der Notruf. Wir übten den Notruf abzusetzen . Ein Feuerwehrlied begleitete uns durch das gesamte Projekt.

Am Montag den 2.Mai ging es dann zu Wolfgang Scheibe ins  Flußbacher Feuerwehrhaus. Singend und mit 3 unserer „ Einsatzwagen“ kamen wir dort an. Wolfgang hatte schon das schöne neue Feuerwehrauto vor dem Haus geparkt und alles für uns vorbereitet.

 

 

Er erklärte den Kindern die Aufgaben der Feuerwehr und verdeutlichte durch mehrere Versuche die Gefahren des Feuers:

Zum Beispiel: Was passiert, wenn Wasser in heißes Fett kommt?

Warum dürfen leere Batterien nicht in den Müll?

Kann Sonne und eine Lupe Papier zum brennen bringen? Und vieles mehr.

Wolfgang zeigte den Kindern auch das tolle neue Feuerwehrauto und was so alles darin ist. Im Gemeinschaftsraum trainierten die Kinder durch ein Spiel ihre Aufmerksamkeit und hatten eine Menge Spaß! Sie durften sogar mit einem Feuerwehrschlauch Wasser auf einen Baum spritzen,  was ein riesiger Spaß  für alle Kinder war.

Zum Abschluss bekam jedes Kind eine tolle Feuerwehrtüte mit nach Hause und Wolfgang fuhr uns im Feuerwehrauto durchs Dorf zur Kita zurück!

Ein tolles Erlebnis , wofür wir Wolfgang nochmal ganz herzlich danken möchten!!!

Brief der KiTa-Schlaufüchse

Ein Brief der Schlaufüchse an alle

Autofahrer, Motorradfahrer und Traktorfahrer:

„Liebe Autofahrer,
Liebe Motorradfahrer,
Liebe Traktorfahrer!

Liebe Fahrer, bitte fahrt langsam, wenn ihr durch die Hauptstraße in Flußbach fahrt.

Wir gehen jeden Tag zum Mittagessen ins Gemeindehaus.

Dafür müssen wir über die Straße gehen.

Oft fahren die Autos schnell an uns vorbei und gucken gar nicht nach uns.

Das ist doof und wir sind dann ganz erschrocken und haben oft auch Angst.

Wir wollen das nicht und wollen viel lieber glückliche Laune.

Deshalb: Bitte langsam fahren!!!

Schaut nach uns und lasst uns ruhig über die Straße gehen.

Wir danken Euch sehr!

Eure KiTa-Kinder der Familien-KiTa „Arche Noah“
& die Schlaufüchse Damien, Matilda, Torsten, Liah, Ida, Matthias, Lias

Klappern in der Karwoche – Neuanfang durch die „Jüngsten“

Klapperkinder 2022: Liah und Juna Bracht, Mia Stelmach, Ida und Anni Thörner

 

Klappern wieder zu Hause oder laufend mit Geschwistern?

Wenn in der Karwoche die Kirchenglocken schwiegen, war es traditionell in Flußbach der Brauch, dass  Messdiener und auch weitere engagierte Kinder aus dem Dorf die Gebetszeiten durch Rappeln und Klappern anzeigten.

In der uns vertrauten und lieben Form, dass Klappermädchen und -jungen durch die Straßen und Gassen unserer Gemeinde liefen, war es in den beiden letzten Jahren wegen der Pandemie aufgrund der behördlichen Bestimmungen nicht möglich.

Kinder und Jugendliche stellten sich zur verabredeten Zeit vor das Haus, in dem sie wohnen. Dort klapperten sie und riefen zum Gebet. Manche liefen mit ihren Geschwistern in ihren Straßen. Im zweiten Jahr mit Corona verlor diese Methode schon deutlich an Resonanz. Sollte es in diesem Jahr anders werden?

Neuanfang – Kehrt der Brauch des Klapperns wieder?

„Eigentlich dachten wir, am Treffpunkt Kirche, auch auf die großen und erfahrenen Klapperkinder zu treffen, aber das war leider nicht der Fall. Deshalb haben wir mit den ‚Kleinen‘, die alle zum ersten Mal klappern wollten, nur einen kleinen Teil im Dorf abgeklappert.“ so beschreibt Katharina Otten (Mama von Ida und Anni Thörner) die Situation.

Kurzum – die Jüngsten aus dem Dorf haben einen Neuanfang gemacht und soweit die kleinen Beine es schafften eifrig geklappert, wie am Bilderanhang deutlich wird. Bleibt zu wünschen, dass in den kommenden Jahren das Brauchtum des Klapperns wieder an Interesse und Aufschwung erfährt.

Anhang (weitere Bilder)